Umgang mit hochpathogenen Erregern
Das RKI hat ein Handbuch zum Hygienemanagement bei Verdacht auf Krankheiten durch hochpathogene Erreger außerhalb einer Sonderisolierstation herausgebracht. Es soll medizinischen Einrichtungen, die nicht über eine Sonderisolierstation (SIS) verfügen, praktische Hilfestellungen zur Vorbereitung auf und zum Umgang mit begründeten Verdachtsfällen mit High consequence infectious diseases (HCID) geben.
Wie Prof. Dr. Christof Schenkel-Haeger, Sprecher der Sektion Infektionsprävention der DGI, treffend formuliert:
„Das RKI hat ein Handbuch zum Umgang mit hochpathogenen Erregern der Risikogruppe 3 (z.B. Lungenpest) oder Risikogruppe 4 (z.B. Ebola-, Lassa-Fieber) außerhalb von Sonderisolierstationen herausgegeben. Darin enthalten sind sowohl die Vorbereitung derartiger Ereignisse (Schulung, Material, Isolierbereich) als auch Hinweise zum Vorgehen im konkreten Fall (Alarmierung, Transport, PSA, Kommunikation, Probenabnahme, Aufbereitung, Abfallmanagement, Umgang mit Verstorbenen). Aus infektionspräventiver Sicht sehr zu empfehlen … “
📄 Hier geht es zum RKI-Dokument: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/13491/Handbuch-EKOS-Net_pdf-1.pdf?sequence=1&isAllowed=y
Weitere wichtige Informationen:
Hinweise zu Therapie und Prophylaxe von Ebolafieber (Stand: Juli 2025): https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Biologische-Gefahren/STAKOB/Handlungshinweise/Therapiehinweise_Ebola.pdf?__blob=publicationFile&v=4
Mehr zum STAKOB ist hier zu finden: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Biologische-Gefahren/STAKOB/arbeitskreis-stakob-node.html
Bild: unsplash/Gani Nurhakim
